Heilverfahren

Heilverfahren

Viele Heilverfahren für viele Beschwerden

Unser Körper ist schon ein faszinierendes Wunderwerk: tausende kleiner Vorgänge laufen gleichzeitig ab und greifen ineinander. Wenn alles rund läuft, fühlen wir uns wohl. Doch sobald es an einer Stelle hakt, kann der ganze Organismus aus dem Takt kommen. Es entstehen leicht „Wehwehchen“, aus denen sich ohne eine Behandlung ernsthafte gesundheitliche Probleme entwickeln können. Genau da setzen die klassischen Heilverfahren in den Kurorten an: Sie gehen dem Problem an die Wurzel, lindern und heilen es mit der Kraft der Natur. Dabei betrachten sie den Körper immer als Ganzes, um so nicht nur das eine quälende Krankheitszeichen loszuwerden, sondern auch die Widerstandskräfte zu stärken. So werden Sie schnell wieder fit und können es auch lange bleiben!

© Rheinland Pfalz Tourismus GmbH

Es gibt viele klassische Heilverfahren, die sich zum einen durch die eingesetzten natürlichen Heilmittel und zum anderen durch die Art der Anwendung unterscheiden. Welches Verfahren für Ihre speziellen Beschwerden am besten geeignet ist, bespricht Ihr Kurarzt nach der Eingangsuntersuchung mit Ihnen. Einen ersten Überblick, was es gibt und wie es wirkt, können Sie sich aber gleich hier verschaffen.

 

Physikalische Therapie (Physiotherapie)

Die Physiotherapie fasst in der Medizin solche Behandlungsformen zusammen, die auf physikalischen Methoden beruhen. Das sind zum Beispiel Wärme, Gleichstrom, Infrarot- und UV-Licht, Wasseranwendungen und mechanische Behandlungen, zu der die Massage gehört. In der Regel wird sie von ausgebildeten Physiotherapeuten und Masseuren angewendet.

© Heilbäderverband Schleswig-Hostein e.V

Die Maßnahmen der physikalischen Therapie werden größtenteils zur Rehabilitation angewendet, kaum zur Vorsorge. Sie lindern und heilen bereits vorhandene Schmerzen und Beeinträchtigungen. Oft entstehen diese Beschwerden bei Überbelastung oder durch den natürlichen Alterungsprozess. Menschen mit Beschwerden wie z.B. Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Rheuma oder Arthritis kann so Linderung verschafft werden.

 

Viele der Maßnahmen verschreibt Ihnen der Arzt auf Rezept, so dass Ihre Krankenkasse den Großteil der Leistungen übernimmt und Sie lediglich den Eigenanteil zahlen müssen.

Heilverfahren mit der Kraft aus Wasser, Luft und Erde

Sole-Badekur
© Bayerischer Heilbäderverband e.V

O Sole Mio!

Die erstaunliche Wirkung dieses Heilverfahrens beruht auf den Mineralien, die in der Natursole gelöst sind. Es gibt Thermalwasser in den verschiedensten Zusammensetzungen, doch alle haben einen ähnlich hohen Salzgehalt. Der Auftrieb in einem Sole-Bad ist besonders hoch, der Körper wird daher unter Wasser stark entlastet. Das ist gut für Gelenke und Muskeln, z.B. bei rheumatischen Erkrankungen oder bei Anschlussheilbehandlungen nach Knochenbrüchen.

Trink-Kur
© Bayerischer Heilbäderverband e.V

Gesundheit von innen

Bei einer Trinkkur wird regelmäßig das natürlich vorkommende Wasser aus Heilquellen – wie der Name schon sagt - getrunken. Sie wird vom ortsansässigen Badearzt verschrieben, denn er kennt die Konzentration der wirksamen Mineralstoffanteile in „seinem“ Heilwasser genau und kann so die Menge, die zeitliche Verteilung und die Temperatur des Heilwassers für jeden Gesundheitszustand individuell bestimmen.

  • Sulfatheilwässer lösen Probleme im Darm, sie regen zusätzlich die Funktion von Galle und Bauchspeicheldrüse an.
  • Hydrogencarbonatheilwässer beruhigen einen chronisch gereizten Magen und das Kohlendioxid regt die Verdauung an.
  • Schwach mineralisierte Heilwässer haben eine reinigende Wirkung, weil der Körper durch sie zur Ausscheidung gezwungen wird.
  • Höher mineralisierte Heilwässer gleichen Mineraldefizite im Körper aus.
  • Hydrogencarbonatreiche Wässer normalisieren bei Diabetis II den Stoffwechsel und vermindern das erhöhte Durstgefühl. Außerdem reinigt das Wasser Niere, Blase und die Harnwege.

Eine Heilwasser-Trinkkur liefert mehr Calcium und Magnesium als Milch! Deshalb helfen Trinkkuren besonders auch Osteoporose-Patienten.

Thalasso-Therapie
© Heilbäderverband Schleswig-Hostein e.V

Die Kraft des Meeres

Abgeleitet vom griechischen Wort „Thalassa“ für „Meer“ steht die Thalasso-Therapie für Heilverfahren aus der Kraft des Meeres. Mit kaltem oder aufgewärmtem Meerwasser, der Meeresluft, mit Sonne, Algen, Kreide, Schlick und Sand können Erkrankungen gelindert und geheilt werden.

  • Die maritime Luft ist frei von Pollen, Staub und Schadstoffen und mit Salzen versetzt (so genanntes maritimes Aerosol), die schleimlösend und entzündungshemmend auf die Atemwege wirken.
  • Die Sonne und ihre UV-Strahlung haben – natürlich wohldosiert – positive Effekte auf die Knochen, das Immunsystem und die Psyche.
  • Das salzhaltige Meerwasser lindert Entzündungen und versorgt den Körper über die Haut mit wichtigen Mineralstoffen.
  • Der Wellengang kräftigt beim Baden die Muskulatur und regt die Durchblutung an, das Meeresrauschen beruhigt.
  • Packungen und Masken aus Algen, Kreide, Schlick und Sand enthalten viele Nährstoffe, wirken entschlackend, entzündungshemmend und verbessern das Hautbild.
Klima-Therapie
© Kur-GmbH Bad Reichenhall

Luft raus? Luft rein!

Dass frische Luft gut tut, wissen wir alle. Welchen bedeutenden Einfluss sie auf unsere Gesundheit hat, können Sie in den Heilklimatischen Kurorten erleben. Entscheidend ist die Stärke der so genannten Reize: Für Vorsorge-Maßnahmen ist ein anregendes Klima mit Reizen wie Kälte und Wind zu empfehlen. Zur Rehabilitation fahren Sie in reizarme Gegenden mit geringen Temperaturschwankungen und Allergenarmut. So kann der Körper all seine Kraft in die Regeneration stecken und wird nicht zusätzlich durch Umweltfaktoren belastet.

Die über 60 Heilklimatischen Kurorte in Deutschland liegen in ganz verschiedenen landschaftlichen Gebieten. An der Meeresküste weht salzhaltige Luft und durch die Spiegelung des Meeres hat die Sonne hier eine außergewöhnliche Kraft. Im Mittelgebirge herrscht ein mildes und reizarmes Sommerklima, es gibt viele Wälder, die für eine sauerstoffreiche Luft sorgen. Im Hochgebirge sind es der niedrige Luftdruck, die geringe Luftfeuchtigkeit und die hohe UV-Strahlung, die auf den Organismus einwirken und ihn fit machen.

Klimafaktoren und ihre Wirkung:

  • Kühle und Wind: Kältereize stimulieren, regen die Durchblutung an und härten ab, stärken also das Immunsystem.
  • Sonne und Licht: Die UV-Strahlung im Sonnenlicht hat – in der richtigen Dosis – einen positiven Einfluss auf die Knochen, das Immunsystem und den Kreislauf. Licht kurbelt die Serotonin-Produktion an, macht einfach glücklich und streichelt die Seele.
  • Luftreinheit: Kein Staub, keine Schadstoffe, keine Allergene, nur saubere Luft und Sauerstoff pur lassen Sie so richtig frei durchatmen und entlasten die Atemwege.

Bekannte Formen der Klima-Therapie sind die Liegekur, das Luftbad, das Sonnenbad und die Terrainkur, bei der zusätzlich zum Klima die Bewegung eine wichtige Rolle spielt. Lassen Sie sich von Ihrem Kurarzt beraten, welche Kur die richtige für Sie ist.

Moor-Therapie
© Bayerischer Heilbäderverband e.V

Nass, stark, schwarz!

Das Moor ist reich an Nährstoffen und Huminsäure und entfaltet in Verbindung mit wohltuender Wärme seine heilende Wirkung: es entspannt Muskeln und Gelenke, fördert die Durchblutung, bindet Schadstoffe und normalisiert den Stoffwechsel. Mooranwendungen umschmeicheln den Körper mit wohliger Wärme und wir können vollkommen entspannen.

Während einer Kur werden Moorbäder höchstens alle drei Tage durchgeführt. Dazu wird Torf mit Wasser zu einem dickflüssigen Schlamm vermischt und auf ca. 38 Grad erwärmt. Ein Vollbad dauert ungefähr 10 bis 20 Minuten, danach folgt eine Ruhephase von mindestens 30 Minuten, in der der Körper nachschwitzen kann, sich die aufgenommenen Nährstoffe ungestört verteilen und sich der Kreislauf wieder normalisieren kann. Moorpackungen werden gezielt auf belastete Körperteile aufgetragen und können bis zu 48 Grad warm sein oder auch kalt angewendet werden.

Weitere Anwendungsformen von Moor sind:

  • Moorkneten: Warmes Moor wird mit den Händen kräftig geknetet, wodurch die Muskulatur in den Händen gestärkt und die Durchblutung angeregt wird.
  • Moortreten: Erwärmter oder unbehandelter Torf wird in große, flache Bottiche gefüllt, in denen man dann mit den Füßen watet. Durch die Auftriebskraft und die dämpfende Wirkung beim Treten werden die Gelenke trotz Belastung geschont, Muskeln werden durchblutet und gestärkt.
  • Moortrinkkur: Bei der eher seltenen Moortrinkkur wird frisches Wasser durch Torf geleitet und anschließend getrunken. Beim Durchleiten gibt Torf viele pflanzliche Wirkstoffe an das Wasser ab, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Die Kurärzte in den Moorheilbädern empfehlen Ihnen gern die optimale Mooranwendung für Ihr Wohlbefinden.

Radon-Therapie
© Bayerischer Heilbäderverband e.V

Heilgas mit positiver Ausstrahlung

Die Radon-Therapie basiert auf dem radioaktiven Edelgas Radon, das aus dem Erdboden gewonnen wird. Beim Baden oder Trinken von radon-angereichertem Quellwasser oder beim Aufenthalt in Bergwerkstollen gelangt das gering dosierte und dadurch unschädliche Heilgas in den Organismus. Es verteilt sich dort in gelöster Form und reizt die körpereigenen Schutzmechanismen. Der Stoffwechsel wird aktiviert und das Immunsystem angeregt. Heilsame Effekte werden insbesondere bei Problemen mit den Atemwegen und der Haut sowie bei rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates erzielt.

Bereits seit über 100 Jahren wird die Radon-Therapie als Heilverfahren eingesetzt. Seine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung hilft vor allem Menschen, die unter ernsten Erkrankungen leiden und ist daher verschreibungspflichtig. Nur ein fachkundiger (Kur-)Arzt kann beurteilen, bei welchem Krankheitsbild und welcher Konstitution diese Therapie zur Heilung beiträgt.   

Heilstollen-Therapie
© Heilstollen Berchtesgaden GmbH

Unterirdische Kur mit überirdischer Wirkung

Bei diesem Heilverfahren, auch Speläotherapie genannt, wird das einzigartige Mikroklima tief unter der Erde genutzt. In stillgelegten Bergwerken oder Höhlen herrscht neben einer kühlen Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit eine stabile Luftreinheit. Klar, denn so weit unter die Erdoberfläche gelangen keine Schadstoffe, Schwebestaub, Keime oder Allergene wie Pollen oder Pilzsporen.

Bei den täglichen, ca. einstündigen Liegekuren unter Tage erfahren vor allem Patienten mit Atemwegs-, Haut- oder Rheuma-Erkrankungen wohltuende Linderung. Ein Kurarzt berät Sie gern, ob die Heilstollen-Therapie für Sie geeignet ist, und auch während der Liegekur werden Sie medizinisch betreut.

Achten Sie darauf, dass Sie vor und während der Heilstollen-Therapie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, da der Körper in der Tiefe einem stärkeren Druck ausgesetzt ist und so der Kreislauf besser arbeiten kann. So sind Sie optimal auf den faszinierenden und entspannenden Aufenthalt unter der Erde vorbereitet!

Deutschland - Gesundheitsland

Es gibt mehr als 350 Heilbäder und Kurorte in Deutschland - da ist es gar nicht so leicht, den passenden zu finden. 

Mineral- oder Moorheilbad, Heilklimatischer Kurort, See(heil)bad oder Kneippkurort? Nutzen Sie unsere Karte, um Ihren Erholungsort zu finden!

 

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Ganz wichtig: Besprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt, welches Heilverfahren für Sie das richtige ist!

Unsere Website dient nur zur Information und kann kein ärztliches Gespräch ersetzen!

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Naturheilverfahren

Kneipp-Kur
© Kurverwaltung Bad Wörishofen

Die Kur vom „Wasserdoktor“

Bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es sie, die Kneipp-Kur. Namensgeber ist Sebastian Kneipp (1821-1897) aus Wörishofen, der schon früh die Bedeutung einer ganzheitlichen Behandlung erkannte und daraus ein Naturheilverfahren entwickelte. Es ist heute genau so anerkannt wie damals, nicht umsonst gibt es mittlerweile 62 anerkannte Kneippkurorte und Kneippheilbäder in Deutschland.

Es besteht aus diesen fünf Elementen:

  • Wasser: Anwendungen wie kalte oder heiße Güsse, Taulaufen oder Wassertreten stärken die Abwehrkräfte und das vegetative Nervensystem. Durch die Reize von wechselnden Temperaturen und den Wasserwiderstand werden Kreislauf, Durchblutung und Stoffwechsel angeregt. Es wirkt harmonisierend auf alle Systeme im Körper und fördert die seelische Gelassenheit.
  • Bewegung: Sie ist wichtiger Teil der Therapie: nach den Wasseranwendungen, die meist mit Kältereizen einhergehen, wird der Körper durch die Bewegung wieder aufgewärmt. Die Anregung der Durchblutung tut nicht nur dem Körper gut – durch die bei körperlicher Betätigung ausgeschütteten Endorphine, den glücklich machenden Hormonen, wird auch die Stimmung verbessert.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung aus Vollkornerzeugnissen, Frischkost, Milchprodukten, Vitaminen, Mineralsalzen, Fermenten und Spurenelementen unterstützt die Therapie von innen.
  • Heilpflanzen und Kräuter: Sie finden sich in Badezusätzen, Tinkturen, Salben, Tees und Säften und verstärken die Wirkung von Wasser und Ernährung
  • Lebensordnung: Nur wenn Körper und Seele in Balance, und wir mit uns im Reinen sind, können wir uns rundum wohlfühlen. Zur Kneipp-Therapie gehört daher ein Wechselspiel aus An- und Entspannung.
Felke-Kur
© Kur- und Touristinformation Bad Sobernheim

Die Kur vom „Lehmpastor“

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte der Seelsorger Emanuel Felke (1856-1926) in Repelen einen ganzheitlichen Behandlungsansatz, der den Körper entgiftet und seine Selbstheilungskräfte stärkt.

Intensive Anwendungen mit den vier Felke-Elemente Lehm, Licht, Luft und Wasser, viel Bewegung und eine gesunde, biologische Ernährung stärken Körper und Geist. Sanftes Heilfasten und Lehmpackungen oder –bäder befreien den ganzen Körper zunächst schonend von Schadstoffen. Der Stoffwechsel wird angeregt, das Verdauungssystem beruhigt und Risikoparameter wie erhöhte Cholesterin- oder Leberwerte sinken ab.

Begleitet wird die Felke-Kur von kalten Bädern und Licht-Luft-Bädern, die die Durchblutung anregen, krankhafte Blutdruckwerte normalisieren und so das Immunsystem stärken.

Schroth-Kur
© Bayerischer Heilbäderverband e.V

Heilendes Fasten

Die Schroth-Kur ist ein Naturheilverfahren, das auf den Fuhrmann Johann Schroth (1798-1856) zurückgeht. Er erkannte, dass Fasten zur Heilung beiträgt. Denn eine reizarme Kost spart Energie bei der Verdauung, die so in die Regeneration des Körpers fließen kann.

Das Ziel dieser zwei- bis dreiwöchigen Kur ist eine Entgiftung und Entschlackung des Körpers, wodurch die Selbstheilungskräfte gefördert werden. Eine deutliche Gewichtsabnahme ist eine Nebenerscheinung, daher wird sie oft beispielsweise bei Adipositas empfohlen. Die Schroth-Kur ist allerdings keine Diät im üblichen Sinn, sondern eher als eine zeitlich begrenzte Fastenmaßnahme zu verstehen.

Von der ursprünglichen zur modernen Schroth-Kur

  • Die ursprüngliche Schroth-Kur besteht aus einer salz-, fett- und eiweißarmen Kost mit Reis-, Grieß- und Haferbrei, ergänzt durch gekochtes Obst und Gemüse sowie trockene Brötchen, heute oft durch "Kurgebäck" ersetzt. Nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen wird bei der modernen Schroth-Kur eine gesunde Mischkost eingesetzt.
  • Es gibt abwechselnde Trink- und Trockentage. Bei der klassischen Schrothkur gibt es drei Trockentage, an denen weniger als ein halber Liter Flüssigkeit getrunken wird. Im Gegensatz zur ursprünglichen Kur, bei der diese Flüssigkeit zumeist aus Weißwein bestand, sind in der modernen Variante Getränke ohne Alkohol und in ausreichender Menge vorgesehen.

Beide Arten der Schroth-Kur werden mit so genannten „Schrothschen Packungen“ kombiniert. Das sind Dunstwickel, bei denen der ganze Körper über Nacht zur Entgiftung in feuchtkalte Tücher eingewickelt und von Wärmflaschen erwärmt wird. Welche Variante für Ihr Wohlbefinden am besten geeignet ist, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Kurarzt.

Um Ihnen in der Vielfalt der Angebote eine bessere Orientierung zu bieten, hat der Deutsche Heilbäderverband verschiedene Gütesiegel entwickelt. Diese dürfen nur Kurorte und Heilbäder verwenden, die sich zu höchsten Qualitätsstandards verpflichtet haben.

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© Heilbäderverband Baden-Württemberg e. V.

Bevor man so richtig ausspannen kann und sich um nichts mehr kümmern braucht, muss man doch an so einiges denken. Damit die Vorfreude auf die Auszeit durch nichts getrübt wird und Sie nichts Wichtiges vergessen, gibt es hier einige Tipps.

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© Bayerischer Heilbäderverband e.V.